Kategorie: Lyrik

Gebunden

Gebunden

Gebunden an eine Welt die uns nicht gehört Fremdlinge Unbehauste suchend nach Heimat nichts kennend nicht einmal sich selbst krude Vorstellungen nur verloren in fremden Bildern dem Aufruhr des Daseins entkommen und das Leben verstehen sein und sein lassen.

Als Fels als Wolke

Als Fels als Wolke

Als Fels sprächeich über die Härtedie Folgen der Erosion als Baum überdie Festigkeit des Stammesdas enorme Alter von Artgenossen als Wind stellteich so manchen Vergleich anüber Biegsamkeit und Widerstand als Wasser malteich Zeichen hinterließ Spurenüberall da wo ich war als Wolke säheich Signaturen der Erdeda ihre Kleinheit dort ihre Größe als Mensch träumteich vom großen …

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Zu wenig

Zu wenig

Zu wenig zu langsamnahezu allem hängtein Mangel anErwartung unerfüllt mit überhöhter Geschwin-digkeit von einemOrt zum andernund wieder zurück irgendwo ist das Zielrasende Bilder schrilleTöne nur kurzdie Betäubung außer man verlängert sieMittel beschaffbardie Entfernung wächstwie die Wüste innen und außenunstillbar die Giernach den Reizenhear the mockingbird sing so wenig der alte Mannauf der Bank so langsamsteht …

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November

November

Morgens bereits früh Reifliegt noch auf den Gräsernund Schatten hell klebenklamm an den Ästen kühl zerstreuen die Nebeldas Licht bis sie ihm weichen NovemberSonne ahorngelb über dem Fluß Spiegel der sprach-losen Bäume bewohntvon der Stille einfallendenLichts Antwort gefallener Blätter.

Im Netz

Im Netz

Im Netz der ZusammenhängeAuflösungen Knoten lockern sich die Fangmengegeht zurück zerfasert zum Teildie Festigkeit unklarim Wind schaukeln die Seile absichtslos wer das Verlorene sucht das Erzähltedie Bilder von jenseitswas ihn mit sich verknüpft mit sich selbst mit derWelt und sich verfängtFische im fließenden Wasser im Netz.

Ein Halm ein Strich

Ein Halm ein Strich

Aufsteigend ein Halmein Strich Getreide vielleichtpflanzenhaft und graphitreichvor hellem vor weißem Grund Linien als GesamtheitStruktur fordern Erkennenohne letzte ErklärungReinheit pur als Ergebnis ungestörte Schönheit umstelltden Raum Naturfasern leichtschwebende Samen eingefangenim kaum Sichtbaren Natur allein verfehltediesen Grad an Ordnungsammelte sich ohne Zutunnicht in einer Komplexität höherer Ebenen als Kunstderen Basis und Entstehendiese sich zuschreibt ihremAufwand ihrem …

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Gestalt und Gesicht

Gestalt und Gesicht

Fliegende Schatten Blättersprache ein Traumder den Garten erbaut dabei bin ich so nahan der wahren Gestaltals möchte sich das Gesicht zeigen unmittelbarganz nahe und schönSehnsucht wie Herbst doch noch ist es Sommerhinter Grün verborgenGestalt und Gesicht.

Ziel

Ziel

Heute finden meine Worte keinen Halt weil sie den Anker nicht finden verlorenin Ungenauigkeit die sich müdegegen den Wind lehnt Ausblick ohne Panoramalangsam nur bewegen sich die Sätze die ihr Ziel nicht finden wollen doch ist gewiss unter Bäumen die Bank in der Sonne Platzfür ein Ruhen Ausruhen da-nach geht es weiter Geschwindigkeitbedeutet nichts ausdauerndes …

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Formen

Formen

Wir aber bestaunen die Formendie Vielfalt der Dinge der Weltwoanders nennt man sie leer die Fülle des Seienden zeigt unsden Zauber der Schönheitin der Hand die Blume die Hoffnung und das Zerstörende auchElemente dessen was ist Wahrheitund Traum Augen und Blick.

Aquila volans

Aquila volans

Ein Drittes wirkt ein über die Sonne wirft undden Mond den dritten Teil das Dunkel ebensoüber die Sterne wobei der Adler fliegt durchdie Mitte des Himmelsdu denkst an Giotto querendden helleren Teil rufendschreiend vielleicht denn er ist mächtig dreifachsein Wehe! gegen die Weltdie nicht sichtbar außer demRebstock vier Mal an der Zahlder die Hoffnung verkündet …

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