Kategorie: Lyrik

Gestalt und Gesicht

Gestalt und Gesicht

Fliegende Schatten Blättersprache ein Traumder den Garten erbaut dabei bin ich so nahan der wahren Gestaltals möchte sich das Gesicht zeigen unmittelbarganz nahe und schönSehnsucht wie Herbst doch noch ist es Sommerhinter Grün verborgenGestalt und Gesicht.

Ziel

Ziel

Heute finden meine Worte keinen Halt weil sie den Anker nicht finden verlorenin Ungenauigkeit die sich müdegegen den Wind lehnt Ausblick ohne Panoramalangsam nur bewegen sich die Sätze die ihr Ziel nicht finden wollen doch ist gewiss unter Bäumen die Bank in der Sonne Platzfür ein Ruhen Ausruhen da-nach geht es weiter Geschwindigkeitbedeutet nichts ausdauerndes …

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Formen

Formen

Wir aber bestaunen die Formendie Vielfalt der Dinge der Weltwoanders nennt man sie leer die Fülle des Seienden zeigt unsden Zauber der Schönheitin der Hand die Blume die Hoffnung und das Zerstörende auchElemente dessen was ist Wahrheitund Traum Augen und Blick.

Aquila volans

Aquila volans

Ein Drittes wirkt ein über die Sonne wirft undden Mond den dritten Teil das Dunkel ebensoüber die Sterne wobei der Adler fliegt durchdie Mitte des Himmelsdu denkst an Giotto querendden helleren Teil rufendschreiend vielleicht denn er ist mächtig dreifachsein Wehe! gegen die Weltdie nicht sichtbar außer demRebstock vier Mal an der Zahlder die Hoffnung verkündet …

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Aphorismen in Amphoren

Aphorismen in Amphoren

APHORISMEN IN AMPHORENMaßlos im Sein frank oder Platon Dieb Misanthrop Ernst-fall Schopi meint als Modeda doch Wille bis dato Weltdas Wort nicht weit also erd-nah Lob gilt dem Ich ganz groß her-an Komplizen mir nach doch Zensagt No Nicht-Zwei sah von fernChaos Schimmer im Tao kecksagt‘s Ovid er singt davon me-tamorphin preist Nacht ohnePathos Nike …

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Woran festhalten

Woran festhalten

Woran festhaltenwenn sich die Zeiten verweigernein vermeintlich Sicheresentschwindet wie Zugvögel im Herbst Gesichter weniger werdenin einer Weltder das Bekannte entfliehtmit den Wolken zum Horizont und die innere FestigkeitGewissheit fließt hinabins Meer und dann das Ich nochach – dieses Ich doch bleibt mein Freund mirder Baum vertraut in Langsamkeit und Wandelin jedem erkenn ich ihn wieder. …

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In alten Gedichten

In alten Gedichten

So wie in alten Gedichtenklingt nach ein Frühlingein Sommer lichthell senkt Ruhe sich abendgleich friedvoll herab Wehmut Hauch vergangenerTraurigkeit legt ihreHand auf dich und duverstummst und wartestdas Damals lässt sich nicht halten wird aufgestört und zerfälltGeräusche laute Bilder drängengewaltvoll heran grell unterliegenGedanken Störsender falscheSignale ein Meer unaufhörlich.

Ein Stilles

Ein Stilles

Wie soll im Unübersehbarenaus Bildern und Wörterngrenzenloser Produktionein Stilles entstehen sich erheben und erkanntsein esse est percipials sich Bildendesein Festes werden in der Mitte der Calderaspricht aus der Tiefe die Erdeneuer Grund doch unsere Sprache nichtunser Stummsein aber bereitet die Stille.

Herbst

Herbst

Doch dir verweht vom Munde das Wortund der Wind zerblättert die Rosenam Blattrand ein Rostbraun bereitsdenn verhalten noch ruftund leise der Herbstindes jedoch Sommer noch und Sonneohne Wolken die Nachtund ein Mond in Vollendung.

Koinzidenzmatrix

Koinzidenzmatrix

Das Gesetz nach dem sie gefüllt wird der Aufbau ihre Struktur Operanden und Operationen Verwendung Verwandlung als Ganzes das einzelne Element Ähnlichkeiten und Form die Frage nach Herkunft auch hier Anwendbarkeit und Ergebnis absehbar Parameter welche Zeit gilt zwingend Einengung im Raum- geviert die entscheidende Di- mension zählt die Ereignisse weniger austauschbar wie wir.