Kategorie: Lyrik

Das Spiel des Lichtes … (Auszug)

Das Spiel des Lichtes … (Auszug)

Mit sanften Flügeln wiegt der Wind die Bäume in ein leises Rauschen, wie Ahnen eines größern Sinns weht durch den Hain ein Götterseufzen. Jedoch nur halb kehr ich zurück, bleib in Gedankenwelten hängen, entkomme diesen Kräften nicht, die uns und unser Leben lenken. Wo führt der Weg, der unsrer ist, im Letzten hin? Muss alles …

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Lied der Nachtigall

Lied der Nachtigall

Wir sagen, das Lied der Nachtigall, und sagen, steigt nicht seitwärts, seitwärts nicht, nordwärts ziehen Schwaden von Licht, vielfarbig. Unter den Sternen und Neonlichtern Bewegungen, Ausrichtung in neue Horizonte, farblos übertönte Wörter, einsam wendet der Fragende das Unbekannte, tränenlos die zurück- gehaltene Hoffnung. Zum niedrigsten Punkt fließt die Zeit, ein Stausee des Überflusses, in den …

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Duft der Pinien

Duft der Pinien

Und hier wandelst duam Gestade des Meeres,du bist voller Hoffnung,dein Herz hinwärts gewendetzu dem, der Seit‘ an Seit‘mit dir geht diesen Abend,die Schritte gelenkt wie vonleichteren Winden, von Beschwernissen frei. Du atmest leichthin die Mildeder Luft und den Duft der Pinien,die, vom Meerwind bewegt, hindeutenauf längst vergangene Zeitenunter dem vertrauten Rauschendes flüsternden Meeres. Frei erscheint …

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Mauersegler

Mauersegler

Von dir zu hören, dir Sommerbild, an dich erinnert ermahnt zu werden, verwundert im Wissen, im Irrtum, der du im Singular bist wie im Plural, in diesem aber erkannt mit Erstaunen, ich sage: mit Demut, und deshalb suchen wir dich vor dem blaueren Himmel, die Erwartung im Blick und die Sehnsucht, wissend vom schnelleren Sein, …

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Frühling

Frühling

Die kalten Tage sind vorbei.Über dem Stadtlärmpegelschwebt Vogelgezwitscher.Ein Paar Lacklederschuhe mit hohenAbsätzen liegt im Grasunter Platanen, die vorsichtigsind im schreitenden Frühling.Mittagspausen-Menschengehen gemäßigten Schrittes geteerte Wege,und in den Bäumen wohntlindgründie Zärtlichkeit.

Stille

Stille

In der Mitte der Schönheit wo sich die Linien treffen Diagonalen des Blicks in der Verfolgung des Lichts weht der Wind der Stille In der Mitte der Schönheit wo die Wege verlaufen entfernt vom Bedrängtsein vom oft unfreien Wort schwebt die Stille im Wind.

Vollendeter Flug

Vollendeter Flug

Zwei Mal hör ich zwischen Bäumenden Schrei den Verfolger staunendzuerst nicht begreifend doch seh ichim dunkelnden Mitternachtsmondbald seine Schwingen groß über undvor mir und verschwindend zum FlussFreude oder Glück ohne erkennbaren Grund ein Auftauchen des Ungewissenund Unbekannten ein kleines Stück Angstauch im Herzen trotz vollendetem Flug.

Cognoscat

Cognoscat

UT SE IPSA COGNOSCAT*und nennt sich also Gott-Na-tur, sehnt sich nach Trost vor acht,durchweht riskant konform dasFlussbett, singt nachts vor OhnmachtWut; eilt dann doch noch – achund weh – via Logos Nacht-zug Weimar, dort wo Glanz und Geist am Hof, voll Hastund Hering; labt vor Ort amBusen sich, am Lotosblattund weint: Campo Soma,Ruf des Schicksals: …

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Der Park

Der Park

Am Morgen bricht durch die Wolken das Lichtlässt aufleuchten bereits menschliches Hoffenneben Schatten die Vorfront des Hausesder Rasen wartet im Parknur leicht weht der Wind biegenund wiegen sich Äste für ferneres Geben   ist doch der Anteil des Nehmensder Empfangende fraglich in den erkennbarenAkten waltet Verhaltenes und zurückgenommenagiert das verbliebene Maß in den Räumenzieht sich …

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Siracusa

Siracusa

Hier vom Schnee bedeckte Flächen Rechteck aus Glas geneigtere Dächer dort aber fliehen die Nymphen und Flüsse sogar fließen unter dem Meer Hoffnung und Erwartung erregt wie schwebet doch unruhig der Geist möge sich öffnen das Reich der Wörter Truhen verstaubt und verträumt entlassen Bilder und Düfte Wörter Geschichten Siracusa ja morgen und der Wind …

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